Kurzstationäre Schmerztherapie

Patienten mit Therapie resistenten Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, teilweise auch mit Ausstrahlung in die Arme oder Patienten mit Schmerzen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule, bedingt durch Bandscheibenvorfälle oder eingeengte Nervenaustrittslöcher können im Rahmen der Kooperation mit dem Malteser Krankenhaus, St. Hildegardis eine kurzstationäre Schmerztherapie in Anspruch nehmen.

Dies ist möglich wenn Schmerzen anders nicht beherrschbar sind oder wenn der Schmerz plötzlich ganz akut auftritt und die orale Medikamenteneinnahme die Beschwerden nicht beherrschen.

Die stationäre Behandlung dauert zwischen 5 und 7 Tagen. In dieser Zeit werden die Patienten mit hoch dosierten intravenösen Schmerzmitteln versorgt. In Absprache mit den Stationsärzten erfolgt eine Neueinstellung der medikamentösen Behandlung.

Des Weiteren werden im Rahmen des stationären Aufenthaltes unter Röntgenkontrolle, Injektionen in den Spinalkanal, an die Nervenwurzeln, an die Gelenkfacetten verabreicht.

Nach Entlassung erfolgt die Vorstellung bei Frau Dr. Heike Fekete, Fachärztin für Rehabilitation und Physikalische Therapie. Sie entwirft dann einen individuellen Weiterbehandlungsplan für die Patienten um das Behandlungsergebnis langfristig zu stabilisieren.