Orthomolekulare Medizin

Pauling definierte sein Therapiekonzept wie folgt: „Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind".

Der Begriff „orthomolekular" bedeutet soviel wie „die richtigen Moleküle" („orthos" gr.= gut, richtig; „molecula" lat.= Baustein von Substanzen), im übertragenen Sinn „die richtigen Nährstoffe".

Die Orthomolekulare Medizin wird vor allem zur Prävention und in der Therapie chronischer Erkrankungen eingesetzt. Es wird versucht, durch eine hohe Zufuhr von bestimmten Mikronährstoffen pathophysiologische Prozesse im Körper zu beeinflussen.