Kopfschmerzen

Die häufigsten Kopfschmerzarten sind Spannungskopfschmerzen, Migräne sowie sogenannte cervicogene Kopfschmerzen (Schmerzen an der Halswirbelsäule).

Im Rahmen der Schmerzanalyse ist zunächst heraus zu finden, welche Kopfschmerzart bei dem Patienten vorliegt. Auf diesem Weg lassen sich über 90% der Kopfschmerzen zuordnen.

Anschließend wird eine gezielte Behandlung im Sinne der konservative Therapie durchgeführt.

Spannungskopfschmerz

Der Spannungskopfschmerz ist gekennzeichnet durch einen dumpfen drückenden Kopfschmerz von leichter bis mittlerer Ausprägung. Nur geringe Licht- und Lärmempfindlichkeit, gelegentlich Übelkeit, kein Erbrechen.

Kopfschmerzen nehmen bei Betätigung der Bauchpresse oder körperlicher Belastung nur leicht zu.

Der Spannungskopfschmerz entwickelt sich im Laufe des Morgens und erreicht am Nachmittag seinen Höhepunkt, Männer und Frauen sind fast gleich häufig betroffen, der Erkrankungsbeginn liegt zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Etwa 40 bis 60% aller Menschen leiden unter einem episodischen Spannungskopfschmerz.

Migräne

Tritt in den westlichen Industrieländern bei ca. 8 % bei Männern und bei ca. 20% bei Frauen auf. Die Migräne beginnt am häufigsten zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr, kann allerdings auch später beginnen.

Man unterscheidet eine Migräne ohne Aura von einer Migräne mit Aura.

Bei der Migräne ohne Aura kommt es bei zwei Dritteln der Fälle zu einseitigem und einem Drittel der Fälle zu einseitigem pulsierenden, pochenden Kopfschmerz von mittelstarker bis starker Intensität. Typischer Beginn der Migräneattacke ist in den frühen Morgenstunden. Die Dauer der Attacken beträgt ca. 72 Stunden.

Die Beschwerden werden durch körperliche Belastung und Betätigung der Bauchpresse verstärkt, die Patienten leiden häufig unter Sicht,- Lärm- und Geruchsempfindlichkeit.

Die Migräne mit Aura findet sich in ca. 10-15% aller Migränepatienten.

Die Patienten nehmen Lichtblitze, Flimmerphänomene wahr, es finden sich Gefühlsstörungen an den Extremitäten, Sprach- oder Sprechstörungen bis hin zu Halluzinationen. Die Aura Symptome entwickeln sich meist über mehrere Minuten und halten meist bis zu einer halben Stunde an bevor sie wieder abklingen.

Cervicogener Kopfschmerz (Halswirbelsäule)

Bei dieser Kopfschmerzform handelt es sich meistens um einen einseitigen Schmerz der vom Nacken ausgeht. Der Schmerz wird als stechend, drückend, manchmal auch als pulsierend beschrieben. Begleitsymptome sind eher selten.

Häufig kann der Kopfschmerz durch bestimmte Kopfbewegungen ausgelöst werden. Es finden sich gehäuft muskuläre Verspannungen oder Blockierungen, welche dann auch für Schwindelattacken verantwortlich sein können.

Für die genannten Krankheitsbilder bieten wir folgende Leistungen an:

Schmerzanalyse
Konservative Schmerztherapie